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Prosecco

Die Glera-Traube reift an den steilen Hügeln zwischen Conegliano und Valdobbiadene, wo kühle Fallwinde aus den Dolomiten auf milde adriatische Luft treffen. Wenn Sie Prosecco kaufen möchten, finden Sie bei Vinolisa handverlesene Spumante und Frizzante von drei venezianischen Häusern – von Bottega, Canella und Viticoltori Ponte – in Stilistiken von trocken-mineralisch bis elegant-fruchtig.

Prosecco

Glera – die Rebsorte hinter dem Namen

Jeder Prosecco beginnt mit der Glera-Traube. Die Sorte ist seit Jahrhunderten in den Hügeln Venetiens und Friaul-Julisch Venetiens heimisch und bringt von Natur aus eine dezente Aromatik mit: Noten von grünem Apfel, weißen Birnen und Akazienblüten, begleitet von einer frischen, unkomplizierten Säure. Glera ist keine laute Rebsorte. Sie braucht kein Barrique und keine lange Reifezeit, sondern entfaltet sich am besten jung, kühl vergoren und mit feiner Perlage im Glas. Genau diese Leichtigkeit hat Prosecco zum meistverkauften Schaumwein Italiens gemacht.

DOC, DOCG, Millesimato – was die Bezeichnungen verraten

Nicht jeder Prosecco ist gleich, und die Unterschiede beginnen bei der Herkunftsbezeichnung. Prosecco DOC umfasst ein großes Anbaugebiet in Venetien und Friaul und bildet die Basis: frisch, fruchtig, unkompliziert. Prosecco Valdobbiadene Superiore DOCG  stammt ausschließlich aus den steilen Hügellagen zwischen Valdobbiadene und Conegliano – einem Gebiet, das die UNESCO 2019 zum Weltkulturerbe erklärt hat. Die kalkig-lehmigen Böden und das besondere Mikroklima in diesen Steillagen verleihen den DOCG-Weinen eine feinere Perlage, ausgeprägtere Mineralität und spürbar mehr Tiefe als der Standard-DOC.
Taucht auf dem Etikett der Zusatz Millesimato auf, stammen mindestens 85 % der Trauben aus einem einzigen Jahrgang. Millesimato-Prosecchi zeigen oft einen präziseren, sortentypischeren Charakter, weil der Winzer hier auf die Qualität eines bestimmten Erntejahres setzt, anstatt verschiedene Jahrgänge zu verschneiden.

Spumante, Frizzante, Rosé – Stile und ihre Unterschiede

Spumante bezeichnet die vollständig aufgeschäumte Variante mit 3 bis 3,5 bar Flaschendruck – klassisch in der Sektflasche mit Korken und Agraffe. Prosecco Spumante entsteht im Charmat-Verfahren (Martinotti-Methode): Die zweite Gärung findet in großen Drucktanks statt, was die frische Fruchtigkeit der Glera besser bewahrt als eine Flaschengärung. Frizzante ist leichter perlend, mit weniger Druck und oft mit Drehverschluss abgefüllt. Der Stil ist unkomplizierter, trinkfreudiger und in Italien selbst die beliebteste Variante.
Seit 2020 ist auch Prosecco Rosé DOC offiziell zugelassen. Für die zarte Farbe sorgt ein Anteil von 10 bis 15 % Pinot Nero, der dem Wein neben der Rosatönung auch eine leicht beerige Note und etwas mehr Struktur verleiht. Prosecco Rosé muss immer als Millesimato gekennzeichnet sein und darf nur als Spumante Brut oder Extra Dry hergestellt werden.
Bei den Geschmacksrichtungen gilt: Brut (unter 12 g/l Restzucker) fällt trocken und straff aus, Extra Dry (12–17 g/l) zeigt eine dezente, fruchtbetonte Süße, die die aromatische Seite der Glera unterstreicht.

Prosecco bei Vinolisa – drei Häuser, drei Handschriften

Viticoltori Ponte aus Ponte di Piave liefert das breiteste Prosecco-Sortiment im Shop. Der Prosecco Spumante Valdobbiadene Brut DOCG zeigt mineralische Finesse aus den Steillagen, während der Prosecco Vino Frizzante DOC mit leichter Perlage und unkompliziertem Charme den Alltagsgenuss bedient. Besonders gefragt: die Prosecco Rosé Spumante Millesimato DOC – frisch, mit dezenter Beerenfrucht und feiner Perlage.
Canella, das venezianische Traditionshaus, konzentriert sich auf Qualität statt Breite. Der Prosecco Valdobbiadene Superiore Extra Dry Millesimato DOCG  verbindet die aromatische Fruchtigkeit des Extra-Dry-Stils mit der mineralischen Präzision einer DOCG-Lage – ein Prosecco, der auch zum Essen funktioniert, etwa zu Antipasti, leichten Fischgerichten oder frischem Mozzarella.
Von Bottega stammen die optisch auffälligsten Flaschen: Der Gold Prosecco Spumante Brut DOC und der Rosé Gold Prosecco Spumante sind in metallic-schimmernde Flaschen gehüllt und eignen sich damit auch als Geschenk oder Blickfang auf dem gedeckten Tisch. Hinter dem Design steckt solides Handwerk aus dem Veneto, mit sauberer Frucht und feiner Perlage.

Serviertemperatur und Speisebegleitung

Prosecco entfaltet sich am besten gut gekühlt, zwischen 6 und 8 °C. Brut-Varianten begleiten Vorspeisen, Meeresfrüchte und Sushi, während Extra Dry zu leichten Desserts, Obsttartes oder als Aperitif seine Stärke ausspielt. Prosecco Rosé bringt genug Struktur mit, um auch zu Lachs, mildem Ziegenkäse oder einem Risotto mit Radicchio zu bestehen. Und natürlich ist Prosecco die Basis für italienische Cocktailklassiker: Bellini, Spritz oder Sgroppino gelingen mit einem frischen Spumante besonders gut.